Ausstellung

Für den Weihnachtsmarkt 2017 in Oberwinter am 2. und 3. Dezember gibt es eine Ausstellung von HC Schmiedel zum Thema „Bilderrätsel“. Am 02. 12. ist die Ausstellung von 15:00 bis 20:00 Uhr, am Sonntag den 03.12.2017 von 11:00 bis 18:00 geöffnet.
Bis zum 30. 04. 2018 ist die Ausstellung nach telefonischer Vereinbarung 0172/9533244 zu besichtigen.
(Wenn Sie auf das Bild klicken, wird es größer).

Einige Bilderrätsel sind ganz einfach zu lösen, andere schwieriger, vielleicht um die Ecke gedacht. Wenn Sie Lust haben sie zu lösen, schreiben Sie bis zum 30.04.2018 eine Mail an folgende E-Mail-Adresse: christian@schmiedel.cc . Wenn Sie alle Rätsel gelöst haben und dann noch eine Verlosung gewinnen, die notgedrungen aus finanzieller Sicht ohne notarielle Aufsicht, aber trotzdem fair abläuft, werden Sie im Mai 2018 informiert. Ihr Gewinn ist dann ein Foto Ihrer Wahl (im Rahmen 30×30 cm mit Passepartout).

Atelier

Photographie – schwarz-weiß und Farbe, analog und digital

atelier haus schwanen in Remagen-Oberwinter gibt es seit November 2009.
Präsentiert wird klassische und digitale Photographie.

drachenfels

Das Plakat Drachenfels DIN A2 kostet 5 Euro. Die Photos wurden über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren gemacht. Das Gedicht ist von Lord Byron (1813).

„In der Zeit der klassischen bildnerischen Fotografie, die sich über die Jahrzehnte um die Jahrhundertwende erstreckte, pflegte man zu sagen, das Negativ sei nicht der Vater, sondern der Onkel des Bildes. Vater des fotografischen Druckes war der Lichtbildner, der das Negativ nur als Ausgangspunkt, als ein Zwischenglied zwischen der Natur und seinem Bild benutzte, das in komplizierten und der individuellen Beeinflussung zugänglichen Verfahren umgestaltet wurde.“

Das Zitat stammt aus dem Vorwort einer gebundenen (!) Bedienungsanleitung eines Durst Laborator 138 von 1961 (für alle später geborene: das ist ein Vergrößerungsgerät für das Format 13×18 cm).

Damit macht der Autor im Sinn seines Auftraggebers – der italienischen Firma Durst – deutlich, dass eine Nachbereitung bei der Vergrößerung im Labor fast genauso wichtig ist, wie die eigentliche Fotografie. Damit sind wir bei Photoshop. Nur 50 Jahre später. Was damals mühevoll im Labor passierte, zum Beispiel die Veränderung der Gradation, ist heute mit zwei, drei Mausklicks zu realisieren.

Überhaupt erfolgt Photographie heute eigentlich nur noch digital. Es gibt kaum ein Mobiltelefon, in das keine Digitalkamera integriert ist.

Aber auch im professionellen Bereich der Photographie hat die digitale Form ihren Einzug gehalten. Das ist auch richtig. Hinsichtlich der Auflösung kann die Digitalfotografie inzwischen absolut mithalten. Und Digital-Fotographie ist schnell und preiswert. Probleme hat die Digital-Fotografie eigentlich nur noch beim Weitwinkel, zum Beispiel für Architektur-Aufnahmen. Bei kurzen Brennweiten können aufgrund der kleinen Chips kaum die Werte von Weitwinkelobjektiven wie beim klassischen Kleinbildformat erreicht werden. Aber das geht inzwischen auch, selbst wenn es etwas teurer ist.

Im Zusammenhang mit der Gestaltung gibt es aber das Problem der Tiefenschärfe. Im Rahmen der Digitalfotografie gibt es Tiefenschärfe nur noch bei langen Brennweiten, also Teleobjektiven. Damit wird deutlich, dass jede neue Technik einerseits gestalterische Möglichkeiten reduziert, zum anderen bringt sie auch immer eine neue Ästhetik mit sich. Beispiel dafür ist z.B. die HDR-Fotografie.

Die klassische Photographie ist zweifellos auf dem Rückzug. Aber für einen endgültigen Abgesang ist es noch zu früh. „In der Digitalfotografie musst du viele Frösche küssen, bis ein Prinz dabei ist“, sagt Jim Rakete, einer der begehrtesten Porträtfotografen, und weiter: „Das Digitalgeknipse beruht auf dem Prinzip der Nichtentscheidung“. Die analoge Photographie zwingt zu Konzentration und Langsamkeit. Dazu kommen haptische Komponenten wie das Einlegen eines Rollfilms in eine Entwicklungsspirale im Dunkeln, oder die Gerüche von Entwickler und Fixierbad.

atelier haus schwanen will aber beide Formen der Photographie zeigen – analog und digital. Seit Ende 2010 gibt es Atelierfeste, bei denen auch Freunde ihre Photographie zeigen können, auch digital.

atelier haus schwanen ist in Oberwinter, in der Hauptstraße 107, etwa einen Kilometer südlich des Bahnhofs Rolandseck mit dem Arp-Museum von Richard Meier, und etwa 100 Meter südlich der Galerie „Alte Werkhallen“, Obermann / Burkhard.

Die Öffnungszeiten:
Nach telefonischer Anmeldung:
02228 / 91 28 75 oder 0172 / 95 33 244, und immer, wenn das Schild „offen“ zu sehen ist.

atelier haus schwanen
Hauptstraße 107
53424 Remagen-Oberwinter

FLORIAN MONHEIM

Die andere Schönheit

Vom 26.11.2016 bis Ende Oktober 2017

„Florian Monheim hat umgesattelt.“ schreibt Bernd Aulich im April 2012 in der WAZ. „Jahrelang widmete sich der namhafte Fotograf erhabener romanischer und gotischer Kirchenarchitektur. Die Majestät der Industriekathedralen entdeckte er erst jetzt als spannendes Thema – das zeigt die Ausstellung Die andere Schönheit – Industriekultur in Nordrhein-Westfalen auf Zollverein.

Die Ästhetik, die seinen detailgenauen Blick auf Sakralbauten schärfte, prägt auch seine Wahrnehmung der Industriekultur. (…)
Eine Schönheit auf den zweiten Blick bestimmt die Auswahl seiner Aufnahmen in der Ausstellung im Portal der Industriekultur in der ehemaligen Kohlenwäsche des Weltkulturerbes Zollverein. Zu dieser Ausstellung haben die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland den 49-Jährigen aus Krefeld gemeinsam mit der Stiftung Zollverein eingeladen.“

Zu seiner Biographie schreibt die Stiftung Zollverein in Essen 2012:
„Florian Monheim, geboren 1963 in Stuttgart, studierte Grafik-Design an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund. 1989 veröffentlichte er seinen ersten Bildband „Dorfkirchen im östlichen Deutschland“, seitdem folgten diverse Kunstreiseführer und über 30 Bildbände zu architekturhistorischen Themen. Florian Monheim zählt zu den erfolgreichsten Architekturfotografen Deutschlands und betreibt ein Fotoarchiv für historische Architektur in Krefeld“.
http://bildarchiv-monheim.de:8080/BildarchivMonheim/

MATTHIAS BRAND

Verwunschene Orte

Zur Kulturwoche Oberwinter vom 25.04. bis 01.05.2016

Verwunschene Orte gibt es überall. Einer davon ist aber ganz in unserer Nähe. Gegenüber dem Arp-Museum liegt das ehemals prächtige Hotel Rheingold-Bellevue, das der Fotograf Matthias Brand aus Vallendar 2015 in seinem Dornröschenschlaf dokumentiert hat.
Seine Bilder verbinden die Perfektion des gelernten Fotografen-Meisters mit der Sicht des Künstlers, der die Morbidität des Ortes so darstellt, dass es dem „gegenüberliegenden Hans Arp“ sicher gefallen würde.

GIDEON SELLA

Bilder aus dem Heiligen Land

Nachdem der israelische Fotograf Gideon Sella 2012 bereits im Atelier Haus Schwanen Fotografien zum Thema seiner deutschen Herkunft ausgestellt hat, widmet er sich zum Weihnachtsmarkt 2015 seiner israelischen Heimat. Im Heiligen Land hat er Felsformationen gefunden, die zum Teil mit archaischen Steinbauten versehen sind.

RICHARD KERN

Der letzte Schnellphotograph

 

Als Richard Kern vor 25 Jahren das Photo-Atelier aufgibt, das sein Großvater bereits 1900 gegründet hat, ist die Ära der Schnellphotographen am Drachenfels beendet.

Atelier

Begonnen hatte sie schon vor der Wende zum 20. Jahrhundert, als mit dem Bau der rechtsrheinischen Eisenbahn auch Tagesausflügler aus einfacheren Schichten vor allem am Wochenende den Drachenfels als Ziel entdeckt hatten.

Ihrem Wunsch, eine Erinnerung mit nach Hause zu nehmen, wird schon im 19. Jahrhundert mit der Massenproduktion von Souvenirs Rechnung getragen. Durch die 1839 erfundene Photographie können am Drachenfels ab etwa 1880 die Souvenirs für die Touristen auch individualisiert werden:

Die übliche Ausstattung von Portrait-Ateliers in dieser Zeit besteht aus gemalten Kulissen, die ein großbürgerliches Ambiente vorgaukeln sollen. In den Ateliers in Königswinter stehen Orts-typische Metaphern im Vordergrund:
Drachenfels, Drachen, Rhein, Esel, echt, oder aus Holz, später auch Flugzeuge und sogar Hubschrauber. In diesen Szenarien werden die Personen aufgestellt und abgelichtet. Danach muss es schnell gehen. Denn während die Touristen den Drachenfels besteigen, werden bei den Schnellphotographen Platten und später Filme entwickelt, fixiert und getrocknet. Davon werden dann schnell Positive hergestellt und konfektioniert.
Denn wenn die Ausflügler beim Rückweg vom Drachenfels wieder am Photo-Atelier vorbeikommen, können sie die fertigen Bilder abholen. Man kann sich vorstellen, wie die Fotos bei der Heimreise im Zug herumgereicht werden.

Dass Richard Kern sein Geschäft bis 1989 betreiben kann, erscheint fast verwunderlich, denn schon in den 1960er Jahren wird die Fotografie durch Box-Kameras mit Rollfilmen, später mit Kompaktkameras auf Kleinbildbasis breiten Kreisen von Amateurfotografen für Bilder der eigenen Familie möglich gemacht.
Aber der Vorteil der Schnellfotografen liegt immer noch im schnellen Ergebnis im Gegensatz zu eigenen Aufnahmen. Hier muss der Film erst zu Ende belichtet, dann entwickelt und vergrößert werden. Zwischen Aufnahme und Bild können Wochen liegen.
Die Sofort-Bild-Fotografie kennt dieses Problem nicht. Allerdings spielt sie in diesem Zusammenhang kaum keine Rolle, da sie sehr teuer und deshalb nicht sehr verbreitet war.
Erst die Digitalfotografie macht es möglich, sofort Ergebnisse zu zeigen. Zudem ist sie unschlagbar preiswert.

Im Rahmen der inzwischen 175-jährigen Geschichte der Fotografie will die Ausstellung nur eine weitere Facette dieses Mediums darstellen, die aber immerhin über 100 Jahre lang von Bedeutung war.
Auch wenn man aus heutiger Sicht die künstlerische Leistung von Schnell- oder auch Wander-photographen in Frage stellen kann, muss man deren Werk immer im Kontext der Zeit sehen. Sie haben als Pioniere des ältesten der neuen Medien möglicherweise nur physikalische, chemische, gesellschaftliche, ethnologische, geografische oder auch nur geschäftliche Interessen gehabt. Trotzdem haben sie mit ihrem Wirken, möglicherweise auch unbewusst, Beiträge zur Ästhetik der Fotografie geleistet.

Zum Weihnachtsmarkt 2014 in Oberwinter war die Ausstellung am Samstag, den 29. November von 15:00 bis 20:00 Uhr, und am Sonntag, den 30. November von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

GA Kern

 

HC SCHMIEDEL

Die Ausstellung ab Ostersamstag, den 19. April bis November 2014 zeigte Fotos von HC Schmiedel, die am 14. Januar 2014 an der höchsten Stelle der Insel Norderney (27 Meter über NN) aufgenommen wurden.

Norderney

Die Bilder können auch nach der Ausstellung zum Preis von EUR 48,00 erworben werden. Dazu gibt es einen schmalen schwarzen  Holzrahmen im Format 40x50cm für EUR 19,00 und ein Passepartout für EUR 8,00, also insgesamt  EUR 75,00.

Digitale Edition
Die Ausstellung zeigt mit 17 Bildern nur einen Ausschnitt der der Fotos, die am 14. Januar 2014 aufgenommen wurden. Alle Fotos, die zwischen 15:40 und 15:50 Uhr gemacht wurden, können als Digitale Edition Nr. 2 für EUR 2,23 bezogen werden.
Falls Sie daran interessiert sind, überweisen Sie dazu bitte den Betrag auf das Konto von HC Schmiedel: 5403280382, BLZ 50010517. Im Feld Verwendungszweck tragen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse und Digitale Edition Nr. 2 ein. Nach Zahlungseingang wird Ihnen die Edition als PDF-Datei per E-Mail übersandt.

 

 

 

 

 

 

FREYA HATTENBERGER

und PETER C. SIMON

Ein visuell – akustischer Dialog

 

In der Ausstellung vom 30.11. 2013 bis 15.02.2014 treten die künstlerischen Positionen von Freya Hattenberger  und Peter C. Simon in einen visuell-akustischen Dialog. Die Arbeiten oszillieren zwischen Bild und Ton.

Die Räume in den Fotographien von Freya Hattenberger haben alle einen gemeinsamen Zweck – sie sind Geburtsort und Schauplatz der Inszenierung von allein akustischen Ereignissen.

Hinter schalldichten Wänden werden Dramen, Komödien oder Kriminalhörspiele aufgezeichnet. Wie ein Herz, das im Verborgenen schlägt, entzieht sich die Gestaltung dieser Innenräume dem alltäglichen Blick. Aus ihnen spricht es in die ganze Welt, tagtäglich. Freya Hattenberger fängt in ihren Bildern Atmosphären und Konstellationen dieser Klangräume ein.

Um Klangräume dreht es sich auch in der Arbeit von Peter C. Simon. Er erklärt durch eine akustische, raumspezifische Installation den Ausstellungsort gleichermaßen zum Studio, in dem der Betrachter seine ganz eigene TON-SPUR durch den Raum im Haus Schwanen verfolgen und sinnlich erfahren kann.

Objekt

Vom Boden der Tatsachen erzählt ebenfalls Peter C. Simon in einer Hörstation mit seiner Klangkomposition „Schallmauer“. 20 Jahre lang hat die Mauer deutsch-deutsche Schallwellen reflektiert und geschluckt. Peter C. Simon taucht ein in ehemalige Sperrzonen und Grenzgebiete und stellt die Frage nach den hörbaren Dimensionen der deutschen Teilung.

GA Freya Peter

Kurzvita

Freya Hattenberger, geboren 1978 in Offenbach am Main, lebt und arbeitet in Köln. 2001 Beginn des Studiums an der Kunsthochschule für Medien Köln, Studienfach Medienkunst (bei Jürgen Klauke, Marcel Odenbach und Matthias Müller), 2006 Diplom mit Auszeichnung in Medienkunst. 2007 bis 2009 Postgraduate Master in Fine Arts am Sandberg Institute Amsterdam. 2008 Karl Schmidt-Rottluff-Stipendium sowie Förderpreis des Landes NRW in Medienkunst.

Körper und (sozialer) Raum bildet den zentralen Aspekt in ihren Arbeiten. Dabei interessieren sie besonders Fragen der Repräsentation, Verhaltensformen und der Autonomie. www.freyahattenberger.de

Peter Cesary Simon, geboren1969 in Czenstochowa, Polen. 1983 Immigration nach Deutschland. 1991 bis 1995 Studium der Physik und Elektrotechnik an der Ruhr-Universität Bochum, 1995 bis 2000 Studium der Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Arbeitet mit Film, Video und Klang. Verbindet die unterschiedlichen Medien in skulpturalen, installativen, interventionistischen und konzeptuellen Arbeiten. Kuratiert Klangkunst- und Experimentalfim-Programme. Mitbegründer der Gruppe LMS mit Jörg Lindemaier und Anthony Moore. Lebt und abrbeitet in Köln. www.p3c7.de

 

 

 

ANDREAS PACEK

Leuchtendes Rheintal

 

Vom 1. Dezember 2012 bis 24. März 2013 wurden Landschafts-Photographien von Andreas Pacek gezeigt.

GIDEON SELLA

 

Erinnerungen und andere Dokumente

Die Ausstellung vom 8. September bis 11. November 2012 zeigte Photographien des israelischen Photo- graphen Gideon Sella. Mütterlicherseits stammt seine Familie aus Unkel am Rhein. Nach seinem Großvater Simon Levy wurde dort eine Straße benannt. Sein Vater war der Jurist Dr. Kurt Alfred Steinberg, der sich später in Israel Sella nannte. Durch den Tod seiner Mutter, die 2003 mit 93 Jahren starb, setzte sich Gideon Sella auch photographisch mit seiner Herkunft auseinander. Dazu Sella: „Die Losllösung von meiner deutschen Herkunft habe ich nie richtig vollzogen. Das große ungelöste Rätsel, die tiefe Beleidigung und deren Gründe einerseits, und der deutsche Bücherschrank meiner Eltern, die Sprache bevor ich hebräisch sprach, mein Studium in Deutschland, die Kenntnis der Verwurzelung der Juden Deutschlands in der deutschen Kultur und deren Beitrag dazu, all` das hat diese Loslösung nicht ermöglicht.“ Parallel dazu gibt es nur ein paar Meter weiter im „Alten Rathaus“, Hauptstraße 99, eine Ausstellung des „Rathausvereins Oberwinter“ mit dem Titel „Juden in Oberwinter“, die auf dem gleichnamigen Buch von Ute Metternich basiert.

Generalanzeiger über Sella

VOLKER LANNERT

Calmuth – Bilder des Verfalls

 

Vom 16. Juni bis 25. August 2012 wurden Photographien von Volker Lannert zum Thema Calmuth gezeigt. Lannert schildert mit seinen Bildern den Verfall von Calmuth nach dem Ende der „Internationalen Filmunion“ 1996.
Die Foto-Ausstellung erfolgte parallel zur Ausstellung im Rathausverein Oberwinter, in der die 800 Jahre alte Geschichte von Calmuth gezeigt wurde (www.rathausverein–oberwinter.de).

SYLVIA MORITZ

Bretonische Landschaften

 

Die Ausstellung vom 26.11.11 bis 06.04.2012 zeigte Bretonische Landschaften der Photographin Sylvia Moritz, aufgenommen mit einer Linhof Technika 9×12 cm, vergrößert auf Baryt-Papier.

EO ALBRECHT

Bromöldrucke

 

 

Die Ausstellung vom 16.07. bis 30.10.2011 zeigte Bromöldrucke des Photographen Eo Albrecht.

Der Bromöldruck ist eine alte Technik, die von Herrn Piper, einem Engländer, 1909 erfunden wurde. In diesem fotografischen Edeldruckverfahren wird zunächst eine normale Vergrößerung angefertigt. In einem Bleich- und Gerbbad wird das entstandene Silberbild ausgebleicht.
Durch Aufquellen der gebleichten und gegerbten Oberfläche in warmem Wasser entsteht ein zartes Relief, das entsprechend seinem Wassergehalt die aufgewalzte Farbe annimmt oder abstößt.

Die modernen Vergrößerungspapiere mit gehärteter Oberfläche sind für die Herstellung des benötigten Quellreliefs ungeeignet. Deshalb war es lange Zeit nicht möglich, Bromöldrucke anzufertigen. Im Augenblick bin ich wieder einmal auf der Suche nach einem ungehärteten Papier, allerdings mit wenig Aussicht auf Erfolg.

Der Name Bromöldruck ist eine irreführende Übersetzung des englischen Wortes Bromoilprint, da das eingefärbte Relief nicht als Druckstock für einen Auflagendruck dient, sondern selbst das Endprodukt darstellt.

Die Herstellung von Bromöldrucken ist weit aufwendiger als die von Schwarzweißvergrößerungen. Die alte Technik bietet aber die Möglichkeit zu gestaltender Manipulation beim Aufwalzen der Farbe und führt zu einem äußerst lichtstabilen Bild mit nahezu Unikatcharakter.“
(Eo Albrecht, 2011)

ROLF GEORG BITSCH

Retrospektive

 

Die Ausstellung war der Versuch einer Retrospektive des Kölner Photographen Rolf Georg Bitsch, der sich 2009 das Leben nahm.

Die Ausstellung haben Freunde dem Gedenken an ihn gewidmet. Sie zeigte die Beispiele seiner photographischen Arbeit. Die folgenden Bilder zeigen Ausschnitte davon. Es sind Bilder seiner letzten USA-Reise und vom Karneval in Luzern.

 

UTA WERBE

HDR-Fotografie

 

Die 2. Ausstellung vom 27.11.2010 bis 27.03.2011 zeigte HDR-Bilder der Kölner Photographin Uta Werbe, die sie zum Teil anlässlich ihrer Diplomarbeit an der Fachhochschule Köln, am Institut für Medientechnik und Photographie hergestellt hat.
HDR = High Dynamic Range (Hoher Kontrastumfang) ist in ihrem Fall eine neue Technik, die mit der Digital-Fotografie möglich ist. Damit wird wieder deutlich, dass eine neue Technik auch neue ästhetische Darstellungen ermöglicht.

Das Beispiel zeigt eine Belichtungsreihe, die zu dem ausgestellten Bild „Kran“ führte. Mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Belichtungen können dunkelste und hellste Stellen des Bildes sichtbar gemacht  werden. Aber nur durch eine digitale Technik können diese Einzelbilder zu einem Bild kombiniert werden, das Kontrastumfänge ermöglicht, zu denen unser Auge nicht fähig wäre.

HDR-Belichtungsreihe-Kran

Mehr über HDR-Fotografie bei http://de.wikipedia.org/wiki/High_Dynamic_Range_Image

HC SCHMIEDEL

Des Derrièrès Bretons trouvés par HC Schmiedel

 

Die erste Ausstellung des Ateliers Haus Schwanen im November 2009 zeigte eine Serie von 18 kleinformatigen Bildern, vergrößert auf Barythpapier.

 

Haus Schwanen

Der Handelsmann und Oberwinterer Schuldheiß (Johann) Peter Cremer und seine Frau Catharina, geb. Ensfelds, errichteten den Bau 1671. Reiches Schnitzwerk, Figuren, die „um die Ecke“ schauen können, und bunte Farben fesseln das Auge des Betrachters. Eigentümer war in der französischen Zeit der damalige „Maire“ (Bürgermeister), ein Herr Loosen. Er soll stets bewaffnet gewesen und daher „General von Oberwinter“ genannt worden sein.
Jahrzehnte lang hat später ein Herr Müller im Haus den gut beleumundeten Gasthof „Schwanen“ geführt, in dem sogar im Jahr 1806 Napoleon übernachtet haben soll. Noch heute wird ein Zimmer im Haus nach dem Korsen benannt.
Im vergangenen Jahrhundert beherbergte das Haus unter anderem einen Friseur, einen Antiquitätenladen, eine Augenarztpraxis, das Büro der örtlichen SPD und ein Fotostudio.
(Text: Chronik Rathausverein Oberwinter, Hans Atzler)
2010 wurden Front- und Giebelseite mit Hilfe der „Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz“ in Mainz umfassend denkmalgerecht renoviert.

Mehr zum Haus Schwanen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Schwanen_(Oberwinter)
http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1976/hjb1976.4.htm
http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Wo-Napoleon-naechtigte-article546189.html

Kontakt

Hans-Christian Schmiedel
Hauptsraße 107
53424 Remagen-Oberwinter
christian@schmiedel.cc
02228 / 91 28 75
0172 / 95 33 244

Impressum

Verantwortlich:
Hans-Christian Schmiedel,
Hauptstraße 107
Haus Schwanen
53424 Remagen-Oberwinter

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